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Sonntag, 27. Mai 2012

Die "China Bubble"

Chinas Geisterstädte

Impression aus Zhengzhou | © Dailymail 
Im Osten nichts Neues? Doch! In China gibt es noch die ein oder andere offene Rechnung. Eine davon wird nun wohl fällig: die Immobilienblase. Dies ist gerade vor dem Hintergrund der nicht zu vernachlässigenden Bedeutung des Baugewerbes für das chinesische Wirtschaftswachstum äußerst kritisch.
Seit einem guten Jahr sind auch in der "Fachpresse" hin und wieder Warnungen vor einer möglichen Immobilienblase in China und dessen Platzen zu vernehmen, doch könnten die Informationen über die örtlichen Umstände umfassender und präziser sein:

Dienstag, 17. April 2012

Der deutsche Schuldenberg

© Wolfgang Kumm/dpa 2011
Die deutsche Bundesregierung hat im Jahr 2010 im Namen des Steuerzahlers pro Minute 152.587 € an neuen Schulden aufgenommen - somit beläuft sich die Nettoneuverschuldung für 2010 insgesamt auf 80,2 Milliarden € (Quelle).
Die gesamten Staatsschulden Deutschlands im Jahr 2010 in Höhe von 2,02 Billionen € (Quelle, S.110) machten anteilig knapp 29 Prozent der kumulierten Schuldenlast aller Mitgliedstaaten der Europäischen Union aus.

Heute beläuft sich Deutschlands Schuldenberg von Bund, Ländern und Kommunen (Stand 2011) auf 2,09 Billionen € (Quelle) und wächst derzeit (im Vergleich zu 2010 etwas schwächer) auf Basis der geplanten Nettoneuverschuldung für 2012 täglich um 88 Mio. €.

Somit ist jeder deutsche Bundesbürger - vom Baby bis zum Greis - statistisch und pro Kopf mit ca. 24.707 € (Quelle) an der Staatsverschuldung beteiligt. Im Jahre 1950 lag die Pro-Kopf-Staatsverschuldung noch bei 190 € (Quelle). Sie hat sich damit innerhalb der vergangenen 62 Jahre um mehr als das 130-fache erhöht.

In den aktuellen Zahlen nicht enthalten sind die eingegangenen (und mit größter Wahrscheinlichkeit voll zu leistenden) Verpflichtungen und garantierten Haftungen für den EFSF (211 Mrd. €), den ESM (190 Mrd. €), sowie die TARGET2-Salden (offene Forderungen im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr ggü. Staaten im Eurosystem) der Deutschen Bundesbank (aktuell: 615 Mrd. €).

Samstag, 7. April 2012

Hyper Hyper! - Hyperinflation!

231 Mio.% Preissteigerung in Simbabwe

© whatishappeninginsouthafrica.blogspot.com
Alle Zeichen stehen auf Wachstum! Wachstum der Geldmenge wohlgemerkt. Bis zuletzt sorgten die zusätzlichen Milliarden für alternativlose "Rettungs"pakete für einen weiteren gehörigen Schluck aus der Pulle.

Wichtig: Die bestehenden Schulden der Krisenländer (z.B. Griechenland) werden mit den in Anspruch genommenen "Rettungsgeldern" des "Rettungsschirms" eben NETTO nicht abgebaut. Die jeweils fälligen Altschulden werden lediglich durch neue Schulden getilgt. - Wie raffiniert!

Freitag, 22. Juli 2011

Warum ist Gold (wie) Geld?

"Gold ist Geld, alles andere ist Kredit" - Diese Aussage wird dem einstigen US-amerikanischen Bankier John Pierpont Morgan (1837-1913) nachgesagt.

Was ist es denn, was das Gold bereits seit Jahrtausenden und angeblich auch noch heute zu Geld macht, obwohl wir doch mit bunten Zetteln oder Plastikkärtchen zahlen?

Montag, 18. Juli 2011

Über Statistiken und das Vorgaukeln einer falschen Realität

Der Statistiker und Buchautor ("Lügen mit Zahlen") Prof. Gerhard Bosbach zu Gast in der Sendung "Pelzig hält sich". Der ehemalige Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes und politische Berater gibt praktische Einblicke in die Welt der Manipulationen und Lügen mit Statistiken.

Zitat Bosbach: "Politiker halten sich an der Statistik fest, wie ein Betrunkener an einem Laternenpfahl."

Interessant sind auch die Berechnungsgrundlagen zur Erhebung der offiziellen Arbeitslosenzahlen zum Ende des Videos.
Da die Inflationsrate und dessen "Berechnung" in diesem Video nicht thematisiert wird, verweise ich hier auf meine Artikelserie "Inflation vs. Deflation (Teil 1-3)".

Mittwoch, 13. Juli 2011

Der Europäische Stabilitätsmechanismus ESM: Die de facto Schuldenunion

oft auch als neuer Euro-"Rettungsschirm" bezeichnet


Am 02. Juli 2011 in Offenburg hielt der Jurist Carlos A. Gebauer auf einer Veranstaltung der Partei der Vernunft einen Vortrag über den vorläufigen Gesetzesentwurf zum Europäischen Stabilitätsmechanismus. Hierbei handelt es sich um eine implizite Vergemeinschaftung der Staatsschulden und das Aufgeben der Budgethoheit der bisher noch souveränen Euro-Staaten.

Im Folgenden ein 11-minütiger Ausschnitt:

Montag, 4. Juli 2011

Spezial Report Gold 2011 - Studie von Ronald-Peter Stöferle, Erste Bank Research


Am heutigen Montag, 04.07.2011 veröffentlichte der Investment- und Goldexperte Ronald-Peter Stöferle von der "Erste Bank" in Wien seinen bisher fünften Spezial Report zum Gold mit dem Titel "In GOLD we TRUST". Die 92-seitige Studie ist unter folgendem Direktlink der Kollegen "Bankhaus Rott & Frank Meyer" (erstklassig!) kostenlos als pdf-Datei abrufbar:

Mittwoch, 18. Mai 2011

Bundesbank beschreibt Geldschöpfung aus dem Nichts

Die Diskussionen und Meinungen zur Geldschöpfung "aus dem Nichts" sind brisant und vielfältig. Es ist ein heiß-diskutiertes Thema.
Die Deutsche Bundesbank beschreibt das angebliche Märchen einer Geldschöpfung aus dem Nichts in ihrer Publikation "Geld und Geldpolitik". In der aktuellen Fassung der Bundesbank-Broschüre wird zu Beginn auf Seite 67 anschaulich die Schöpfung von Zentralbankgeld, also Bargeld geschildert. Auf Seite 68 wird der Unterschied zum Giralgeld formuliert und anschließend folgende Auskunft zur Giralgeldschöpfung gegeben:
"In der Regel gewährt die Geschäftsbank einem Kunden einen Kredit und schreibt ihm den entsprechenden Betrag auf dessen Girokonto gut. Wird dem Kunden ein Kredit über 1.000 Euro gewährt (z.B. Laufzeit 5 Jahre, 5 %), erhöht sich die Sichteinlage des Kunden auf seinem Girokonto um 1.000 Euro. Es ist Giralgeld entstanden bzw. wurden 1.000 Euro Giralgeld geschöpft. [...] Die Giralgeldschöpfung ist also ein Buchungsvorgang."

Freitag, 15. April 2011

Wie eine Lebensversicherung funktioniert

Gastbeitrag von pitur

Wenn an dieser Stelle das Wort Lebensversicherung benutzt wird, dann ist die Kapital-Lebensversicherung gemeint. Es gibt daneben nämlich noch die Risiko-Lebensversicherung, die keinen sogenannten Ansparvorgang enthält, sondern lediglich Verabredung einer Todesfallauszahlung beinhaltet. Diese Kapital-Lebensversicherung nenne ich im weiteren KLV.